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Hurra, nach langer Pause haben sich die Damen von Post aus meiner Küche zurückgemeldet; diesmal für eine Tauschrunde „Sommer im Glas“.

Da musste ich natürlich SOFORT die Anmeldung ausfüllen und bekam Michaela von littlebee als Tauschpartnerin zugelost.

 

Also hieß es nix wie ran an die Töpfe und Gläser und los gings:

 

Was macht einen Sommer für Euch denn so aus? Bei mir bedeutet Sommer jedenfalls Sonne, Hitze und reife Tomaten. Deshalb landete in meiner Tauschbox gleich mal ein frischgemachtes

Tomaten-Ingwer-Ketchup

1 kg sonnengereifte Paradeiser (in meinem Fall vom Biobauern meines Vertrauens, da meine eigenen Tomaten derzeit nur als Snacktomaten dienen)
25g frisch geriebenen Ingwer
1 Knoblauchzehe
60g Zwiebel
75g Zucker
150 ml Essig
Salz u Pfeffer

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Eigentlich wollte ich bei dieser Runde Küchenpost ja aussetzen… Eigentlich.
Dann aber kam der Aufruf, dass noch Tauschpartner gesucht würden, also hab ich mich doch angemeldet zu

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Also rein in die Backstube und los ging’s.
Heraus kamen

CANTUCCINI
250g Mehl
1 TL Backpulver
200g Zucker
3 Eier
2 Eigelb
150g Mandelkerne
1Prise Salz

1) Mehl mit Backpulver und Zucker vermengen. Die Eier, Eigelbe, Mandelkerne und das Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. den Teig zu 2-3 cm dicken Rollen formen und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ruhen lassen. (Achtung:wenn die Eier gross sind, wird der Teig ziemlich flüssig und dann wirds mit der Rolle schwierig)
2) Die Rollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im auf 180Grad vorgeheizten Backrohr ca. 20 min goldgelb backen.
3) Die Rollen aus dem Ofen nehmen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit einer Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen und auf jeder Seite weiter 5 Minuten knusprig backen. die fertigen Cantuccini auf dem Backblech erkalten lassen.

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Kokos-Orangen-Busserl
Aus den verbliebenen Eiweiss wurden dann Kokosbusserl mit einem Tick Orange
Auf 1 Eiklar kommen
25 g Staubzucker
4dag Kokosette
1dag Mehl
Etwas geriebene Orangenschale
1 TL Vanillezucker

Eiklar und Zucker schaumig rühren und die restlichen Zutaten untermischen.
Kleine Häufchen aufs Backblech spritzen (oder mit einem Löffel setzen) und bei 160 Grad hell backen. Eventuell noch in Schoko tunken.

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Da ich wusste, dass meine Tauschpartnerin Anne auch eine kleine Tochter hat, die mitnascht, hab ich dann auch einen Favoriten meiner Tochter dazugemacht: Schokoknuspis (fast gesund)
Einfacher gehts wirklich nimmer:

500g Schokolade nach Geschmack
20g Butter
1 TL Johanna-Maier-Lebkuchengewürz
30g Sesam
50g Sonnenblumenkerne
200g Cornflakes

Schokolade, Butter und Gewürz schmelzen.
Kerne u Cornflakes unterrühren
Häufchen aufs Backblech setzen und erkalten lassen.

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Weil’s einem dann aber irgendwann reicht mit Süss, hab ich Anne auch Jamie Oliver’s „Apple-Tomatoe-Chutney“ mitgeschickt.

1kg geschälte, entkernte und stückig geschnittene Äpfel
750g Zucker
500g stückige Tomaten
150g Sultaninen
1Liter guten Essig
30g geschälten und geriebenen Ingwer
2 in Scheiben geschnittene Zwiebel
2 Zimtstangen
1 EL Senfsamen (hab gelbe und schwarze genommen)
1EL Salz

In einem grossen Topf alles zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze 2 1/2 bis 3 Stunden köcheln lassen, bis es ca. Um die Hälfte reduziert ist.
In sterile Gläser heiss abfüllen und verschliessen.

Passt genial in Käsetoast hinein; mit etwas warmen Wasser vermischt gut als Marinade von Schweinefleisch vor dem Kochen oder auf Blätterteig gestrichen und Schafskäse belegt als „Tascherl“….

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Erst im Zweiten Anlauf an Anne gegangen sind dann allerdings die, ebenfalls in meiner Küche entstandenen, „Lebkuchenanstecker

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Lustig war’s auch für diese Runde Post aus meiner Küche in Rezepten zu Schmökern und in der Küche zu werken. Aussetzten kann ich dann ja beim nächsten Mal… Vielleicht.

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Kira mit ihren Lutschern u einem Schokocookie

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das sind die genialen Wackelpudding Cake-Pops

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spät aber doch muss ich euch nun endlich zeigen, welche Köstlichkeiten mir mit der Küchenpost ins Haus geflattert sind:
da gabs zweierlei Marmelade – einmal Erdbeer- Johannisbeere und einmal Wildkirsche; Schokocookies (herrlich große Teile und ganz fluffig), Miniwaffeln (die Lieblinge meines Mannes), Mini- Haselnussmuffins (dieee waren vielleicht gut!) u selbstgemachte Lutscher für Kira waren auch dabei (wie man sieht hat sie die gleich „eingesackelt“).
Das coolste Goodie waren aber eindeutig die Popup-Cake-Pops mit Wackelpudding -so schräg wie sie aussehen, so gut waren sie!!

und ganz nebenbei wurde ich auch gleich Geburtstags-beschenkt!

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Nun ist es also schon angekommen -mein Paket gefüllt mit Leckereien für meine Tauschpartnerin Jasmin, die mir glücklicherweise im letzten Moment noch in den Schoß gefallen ist.

Das Thema diesmal war „Zusammen schmeckt’s besser – Ich schenk dir ein Stück vom Glück“.
Da meine Lieblingsvariante des Zusammenkommens mit Freunden eindeutig ein ausgiebiger Brunch ist, hab ich ein paar Leckereien für ein ausgiebiges Frühstück/Brunch eingepackt. Und weil für mich ein ganz besonderes Glück unser großer Garten ist, sind alle Sachen direkt aus dem Garten in den Kochtopf und in Jasmins Paket gewandert.

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Für den süßen Zahn brauchts da natürlich allem voran mal Marmelade.
Zum einen gabs eine kleine Probe meiner „Alles Liebe-Brombeermarmelade“ (mit 2EL „Alles Liebe Gewürz“ von Sonnentor) und eine Erdbeer-Rhabarbermarmelade (ok, so viele Erdbeeren gab unser Garten heuer nicht her, also musste hier ein nahe gelegenes Erdbeerfeld in Anspruch genommen werden) 😉

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Da Brunch ohne Saft auch nicht vollständig ist, und frisch gepresster Orangensaft auch nicht immer geht, gabs einen Ribisel-Minz-Sirup dazu (zur Übersetzung: Ribisel nennen sich auch Johannisbeeren)
Dafür werden 1kg schwarze Ribisel aufgekocht, dann mit 1kg Sirupzucker für Beeren von Wiener Zucker und einigen Zweigen Apfelminze und Naanminze vermischt und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag wird die Beeren-Zuckermasse durch ein Sieb gestrichen und der Saft für ca. 5 min. aufgekocht. Den Saft noch heiß in Flaschen und Gläser abfüllen und verschließen.
Der Sirup macht sich auch ganz toll in einem Gläschen Prosecco!

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Damit das Frühstück dann nicht nur süß ausfällt, sind auch pikante Köstlichkeiten gefragt.
Unser Glashaus geht zur Zeit geradezu über vor Gurken in allen Größenstadien.
Also bekam Jasmin auch ein Glas von Jamie Oliver’s süß-sauer eingelegten Gurken
Dafür Gurken halbieren oder vierteln, Schalotten in feine Ringe schneiden, beides mit 2 TL Salz bestreuen und 45 min durchziehen lassen.
Danach abspülen und kompakt in Schraubgläser füllen.
150 ml Essig mit 75 g Staubzucker aufkochen, sodass sich Zucker vollständig auflöst, dann je 2 TL gelbe und dunkle Senfsamen, 1/4 TL Kurkuma und 2 Sternanis dazugeben und aufwallen lassen. Über die Gurken gießen, sodass sie gut bedeckt sind, Glas verschließen und vor dem Verzehr mindestens 24 Stunden durchziehen lassen.

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Was wäre Essen ohne Salz? Recht fade wahrscheinlich. Für das Omelette beim Brunch jedenfalls kann selbiges nicht schaden.
Hab daher ein etwas anderes Gewürzsalz zusammengemischt:
Fürs Schafgarbensalz brauchts nur ein Sträußchen Schafgarbe (ca. 2Wochen getrocknet) und grobes Meersalz. Beides einmal kurz in den Mixer und nach belieben kleinhacken, abfüllen und zu fetteren Speisen oder eben dem Frühstücksei genießen.

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Und zu guter Letzt: In meiner Familie gibts einfach kein Frühstück und schon gar keinen Brunch ohne Tee.
Also wurde kurzerhand auf die richtige Mondphase gewartet und dann der Kräutergarten geplündert, um einen Gute(n) Morgenlaune Tee zusammenzustellen.
Drin sind Apfelminze, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Ringelblume und Kornblume.

Ich wünsch Jasmin also ein ausgiebiges Frühstück auch wenn sich aufgrund der Entfernung ein Treffen für uns nicht ausgegangen ist und bin schon sooo neugierig auf ihr Packerl.

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Grad hab ich noch die Kurve gekratzt, um auch an dieser Runde vom Post aus meiner Küche Tausch teilzunehmen.
Diesmal lautet das Thema „Zusammen schmeckts besser -Ich schenk dir ein Stück vom Glück“

Nachdem meine ursprünglich zugeloste Tauschpartnerin irgendwie in den Weiten des WeltweitNetztes verloren gegangen zu sein schein, hab ich nun Jasmin von JRBakery als Partnerin in Deutschland vermittelt bekommen.

Beiden Temperaturen sollt ich ihr wahrscheinlich ausschliesslich Eis senden, allerdings sind meine Versandmöglichkeiten dafür dann doch zu beschränkt; Schokocupcakes wie zu Kiras Geburtstag würden die Sommerhitze wohl auch nicht so gut vertragen…

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Also gibts für uns hier mal feine Frühstückspancakes als Stärkung zum Kochbücher wälzen.

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Bevors nicht mehr wahr ist, kommen hier nun endlich die Rezepte zu den von mir im Rahmen des letzten Post-aus-meiner-Küche-Tauschs versandten Kindheitserinnerungen:

Striezel/Hefezopf

250 g Milch
1Würfel Germ/Hefe
25g Butter
20g Zucker

Alles in einem Topf erwärmen, sodass sich Germ und Zucker auflösen.
Dann
600g Mehl
1 TL Salz
60g Weißwein
60g Zucker

Dazugeben und alles mindestens 5 min. Lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Diesen in einer zugedeckten Schüssel 1 Stunde lang gehen lassen.

Aus dem Teig drei (oder auch akrobatische sechs) Stränge formen und zu einem Zopf flechten. Diesen mit Ei oder Milch bestreichen und mit Hagelzucker und/oder Mandelblättchen bestreuen, dann nochmal ca 20 min. gehen lassen.

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Bei 180*C für ca. 30 min. im vorgeheizten Backrohr backen.

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Himbeersirup

1kg Himbeeren
1/2l Wasser
Gemeinsam aufkochen, 10 min kochen und auskühlen lassen. Dann eine Packung Sirupzucker für Beeren von Wiener Zucker untermischen und über Nacht durchziehen lassen.
Am nächsten Tag das Fruchtgemisch für ca 3 min kochen lassen, durch ein feines Sieb abgießen und in sterile Flaschen abfüllen.

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Himbeermarmelade

Aus dem verbleibenden Beerenmus mit Agar Agar eine Marmelade kochen. Zucker braucht man da keinen mehr, weil das Fruchtmus durch den Sirupzucker süß genug ist.
Ich hab dem ganzen noch einen EL „Alles-Liebe-Gewürz“ von Sonnentor beigemischt.

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Meine Kindheit schmeckt nach Himbeeren…

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Meine Tauschpartnerin Melanie von WienerWohnsinn soll daher entsprechenden dem diesmal ausgegebenen Tauschthema „Kindheitserinnerungen“ in den Genuss meiner liebsten kulinarischen Kindheitserinnerungen kommen: Nachmittagjause bei meiner Oma bestand ganz oft aus Striezel mit selbstgemachter Himbeermarmelade.
Weil Germteig ja am besten direkt aus dem Ofen schmeckt, hab ich’s mit einem Striezel im Glas versucht, damit Melanie selbigen noch möglichst frisch genießen kann.

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Neben der Himbeermarmelade mit „Alles Liebe“ Gewürz von Sonnentor durfte dann aber ein Himbeersirup nicht fehlen – für ein stilechtes Schiwasser/Himbeerkracherl…

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Und zum Drüberstreuen konnte ich sogar diese Himbeerzuckerl finden, die für mich einfach nur nach „Oma“ (die in meiner Familie Großi genannt wurde) schmecken.

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Ich freu mich, dass es Melanie geschmeckt hat und ich sie so an meinen Erinnerungen teilhaben lassen konnte! Jetzt heißts nur noch für mich geduldig warten, was der Osterhase/Postbote morgen erinnerungsträchtiges bringen wird…

Danke mal wieder an die Damen von Post aus meiner Küche für diese Herausforderung und eine abermals höchst spannende und spassige Tauschaktion!

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