Eigentlich wollte ich bei dieser Runde Küchenpost ja aussetzen… Eigentlich.
Dann aber kam der Aufruf, dass noch Tauschpartner gesucht würden, also hab ich mich doch angemeldet zu

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Also rein in die Backstube und los ging’s.
Heraus kamen

CANTUCCINI
250g Mehl
1 TL Backpulver
200g Zucker
3 Eier
2 Eigelb
150g Mandelkerne
1Prise Salz

1) Mehl mit Backpulver und Zucker vermengen. Die Eier, Eigelbe, Mandelkerne und das Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. den Teig zu 2-3 cm dicken Rollen formen und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ruhen lassen. (Achtung:wenn die Eier gross sind, wird der Teig ziemlich flüssig und dann wirds mit der Rolle schwierig)
2) Die Rollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im auf 180Grad vorgeheizten Backrohr ca. 20 min goldgelb backen.
3) Die Rollen aus dem Ofen nehmen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit einer Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen und auf jeder Seite weiter 5 Minuten knusprig backen. die fertigen Cantuccini auf dem Backblech erkalten lassen.

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Kokos-Orangen-Busserl
Aus den verbliebenen Eiweiss wurden dann Kokosbusserl mit einem Tick Orange
Auf 1 Eiklar kommen
25 g Staubzucker
4dag Kokosette
1dag Mehl
Etwas geriebene Orangenschale
1 TL Vanillezucker

Eiklar und Zucker schaumig rühren und die restlichen Zutaten untermischen.
Kleine Häufchen aufs Backblech spritzen (oder mit einem Löffel setzen) und bei 160 Grad hell backen. Eventuell noch in Schoko tunken.

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Da ich wusste, dass meine Tauschpartnerin Anne auch eine kleine Tochter hat, die mitnascht, hab ich dann auch einen Favoriten meiner Tochter dazugemacht: Schokoknuspis (fast gesund)
Einfacher gehts wirklich nimmer:

500g Schokolade nach Geschmack
20g Butter
1 TL Johanna-Maier-Lebkuchengewürz
30g Sesam
50g Sonnenblumenkerne
200g Cornflakes

Schokolade, Butter und Gewürz schmelzen.
Kerne u Cornflakes unterrühren
Häufchen aufs Backblech setzen und erkalten lassen.

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Weil’s einem dann aber irgendwann reicht mit Süss, hab ich Anne auch Jamie Oliver’s „Apple-Tomatoe-Chutney“ mitgeschickt.

1kg geschälte, entkernte und stückig geschnittene Äpfel
750g Zucker
500g stückige Tomaten
150g Sultaninen
1Liter guten Essig
30g geschälten und geriebenen Ingwer
2 in Scheiben geschnittene Zwiebel
2 Zimtstangen
1 EL Senfsamen (hab gelbe und schwarze genommen)
1EL Salz

In einem grossen Topf alles zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze 2 1/2 bis 3 Stunden köcheln lassen, bis es ca. Um die Hälfte reduziert ist.
In sterile Gläser heiss abfüllen und verschliessen.

Passt genial in Käsetoast hinein; mit etwas warmen Wasser vermischt gut als Marinade von Schweinefleisch vor dem Kochen oder auf Blätterteig gestrichen und Schafskäse belegt als „Tascherl“….

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Erst im Zweiten Anlauf an Anne gegangen sind dann allerdings die, ebenfalls in meiner Küche entstandenen, „Lebkuchenanstecker

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Lustig war’s auch für diese Runde Post aus meiner Küche in Rezepten zu Schmökern und in der Küche zu werken. Aussetzten kann ich dann ja beim nächsten Mal… Vielleicht.

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Kira mit ihren Lutschern u einem Schokocookie

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das sind die genialen Wackelpudding Cake-Pops

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spät aber doch muss ich euch nun endlich zeigen, welche Köstlichkeiten mir mit der Küchenpost ins Haus geflattert sind:
da gabs zweierlei Marmelade – einmal Erdbeer- Johannisbeere und einmal Wildkirsche; Schokocookies (herrlich große Teile und ganz fluffig), Miniwaffeln (die Lieblinge meines Mannes), Mini- Haselnussmuffins (dieee waren vielleicht gut!) u selbstgemachte Lutscher für Kira waren auch dabei (wie man sieht hat sie die gleich „eingesackelt“).
Das coolste Goodie waren aber eindeutig die Popup-Cake-Pops mit Wackelpudding -so schräg wie sie aussehen, so gut waren sie!!

und ganz nebenbei wurde ich auch gleich Geburtstags-beschenkt!

Kein Picknick ohne Getränke!

Also hab ich meinem Picknickkorb (der ja eigentlich eine Picknick-Box war) auch ein Fläschchen Schafgarben-Sirup beigelegt.

Die Herstellung ist wirklich denkbar einfach:

Schafgarben-Sirup

Behälter von ca. 1 l Fassungsvermögen

Schafgarbenblüten (ruhig mit Blättern dran, das verstärkt den Geschmack noch)

4 Zitronen

2 TL Zitronensäure

1l Wasser

1 kg Zucker

Den Behälter zu ca. 2/3 mit den Blüten füllen, aufgeschnittene Zitronenscheiben daraufschichten, Zitronensäure zugeben und mit Wasser aufgießen.

3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Danach abseihen und die Flüssigkeit mit 1 kg Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

In saubere Flaschen füllen, verschließen und auskühlen lassen.

Der Sirup schmeckt am besten gut verdünnt mit einer Scheibe Zitrone im Glas.

Prost!

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Yarrow-Syrup

 1l bowl

Yarrow blossoms and leafs

4 lemons (sliced)

2 teaspoons citric acid

1l water

1 kg sugar

Fill bowl upt to 2/3 with yarrow, pile lemon slices ontop and sprinkle with citric acid. Fill bowl with water and let it sit in the fridge for about 3 days. Then strain into pot and bring to boil with sugar added, until sugar is dissolved.

Fill into bottles, seal tight and let cool.

Syrup tastes best well dispersed in water with a lemon slice added.

Auch diesmal bin ich dem Ruf von Clara, Rike & Jeanny gefolgt und hab bei der dritten Post-aus-meiner-Küche-Tauschaktion mitgemacht.

Diesmal unter dem Titel

Lasst uns picknicken!

Für meine Tauschpartnerin (mit dem noch leeren Picknickkorb) Nicole habe ich daher Kochlöffel, Rührschüssel und  Stabmixer angeworfen und herausgekommen sind:

Buchweizen-Knäckebrot mit Topfen

Tomatengelee mit Thai-Koriander

mediterran eingelegte Eierschwammerl

und eine Citronella Kerze

Schafgarbensirup

und als süßer Abschluss:

Brombeer-Marzipan-Kuchen

Die Rezepte werde ich im Laufe der kommenden Woche posten, damit wir alle möglichst lange von dieser herrlichen Tauschaktion zehren können…

Liebe Nicole, ich wünsche Dir einen warmen Spätsommertag, eine trockene Picknickdecke und dann lass es Dir schmecken!

Liebe Damen von der Küchenpost, Euch ein herzliches Danke für diese Aktion, es macht jedes Mal wahnsinnigen Spass!

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Wer von Euch kennt es, dieses unglaublich befriedigende „Plopp“,
wenn sich in den frisch befüllten Schraubgläsern soeben ein Vakuum gebildet hat?!
Meine Gläser stehen nun da, gefüllt mit Tomaten in allen möglichen und unmöglichen Verarbeitungsvarianten, mit mediterran abgemachten Pilzen oder auch ganz einfach „nur“ Marmelade.
Dass ein Großteil des Inhalts aus dem eigenen Garten kommt, oder zumindest selbst gesammelt wurde, erhöht die Freude über das soeben vernommene Plopp nur noch mehr.

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Who knows this very satisfying „plopp sound“ that occurs when your freshly produced fruit spreads or pickles create a vacuum within its glass?
My glasses are now filled with Tomatoes, mushrooms or just plain old jam – the fact that many of the ingredients grew in our garden or were collected on our holiday hikes, just makes me enjoy the sound of Plopp even more!