Nähen


wie schnell doch die Zeit vergeht -gerade erst hat mich das Puppenfieber (wieder) gepackt und schon ist das vorletzte Treffen da!

Mit den Naturkindern und Mariengold machen wir uns diesmal über die Ausstattung unserer Puppen her: Hosen, Kleider, Hauben und was Puppe eben sonst so braucht.

Pip wird ja demnächst ihre grosse Reise nach Russland antreten, also war klar, dass warme Sachen ins Gepäck müssen:

Nach einer Anleitung von Mariengold bekam Pip daher einen zweifarbigen Wollpulli
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einen Wintermantel mit dazupassender Bommelmütze
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Beim Mantel war zuerst noch die Knopfrage zu klären
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und natürlich was für „drunter“:
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Eine weite Hose und ein Ringelshirt.
Weil man ja zu den Weihnachtsfeiertagen auch mal schick gekleidet sein will, bekam sie ausserdem ein bodenlanges Festtagskleid.
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Ein „Allzweck“ Tuch rundet das ganze noch ab, egal ob um die Schulter gelegt oder zum Zähmen der wilden Haarmähne, die ja inzwischen gewachsen ist.
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So wurde die Reisetasche also prallvoll – jetzt fehlt nur noch das Visum, dann kann die Reise los gehen.
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All die anderen tollen Puppenkleider/-jacken/- hosen könnt ihr hier finden – ich spring gleich mal rüber und schmökere mich durch!

Betti hatte die Qual der Wahl in Sachen Haarfarbe, sie hat sich zuguter Letzt für Piip-Langstrumpf-Rot entschieden.
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Puppenmitmacherei

Nachdem mich ja letzten Monat meine Nähmaschine kurzfristig im Stich gelassen hat, gibt’s beim heutigen Online Treff der Puppemmitmacherinnen ganz viel neues von Pip.

Pips Körper wurde genäht und gestopft.  Die Beine hab ich abgesteppt, die Arme angebunden.

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Auch den Kopf hab ich fertig genäht und gleich aufgesetzt.

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Nun hab ich Pip ja ursprünglich einfach nur so begonnen, weil ich diese Puppe mal machen wollte.

Da war ich ganz ohne Plan, wer diese Puppe denn mal bekommen soll.
Seit einigen Jahren mache ich mittlerweile auch schon bei der Weihnavhtsaktion von „Kleine Herzen“ mit, bei der Kinder in russischen Waisenhäusern beschenkt werden und man auch immer wieder dasselbe Kind beschenken kann. Mein Weihnachtsengel ist inzwischen zwar auch schon 15 Jahre alt, aber trotzdem soll Pip für dieses Kind werden.
Denn nach einiger Überlegungen entschied ich mich dafür,  dass Pip weiße Locken bekommen soll – wie die Eis Prinzessin. Irgendwie passt das zu Russland im Winter finde ich.
So bekam die kleine russische Eis Prinzessin also langsam ihr Gesicht. – In einem ordentlichen russischen Winter kriegt man schon mal dunkelrote Bäckchen!

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Die Haare müssen erst (fertig) wachsen und auch über ihre Kleider bin ich mir noch nicht ganz im klaren.

Auf Betti hab ich natürlich auch nicht vergessen:

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Sie ist auch schon zusammen genäht und „nimmt fleissig zu“- Diese hier bekommt den Rest der Babypolsterfülle meines Sohnes als Füllmaterial. Ich habe auch schon ein dickes Wollvlies bereitliegen, das ich für die nächste Puppe dann als „Inlay“ versuchen werde.

Bettis Gesicht ist mit Textilstift aufgemalt, allerdings liebäugle ich hier damit, mir einen Stempel dafür machen zu lassen.
Beim nächsten Treffen der Puppenmitmacherei wird Betti dann auch ihre Lockenpracht bzw. Zöpfe bekommen, aber hier konnte ich mich noch nicht für eine Farbe entscheiden.

 

Wie´s den anderen Puppenmamas so geht, findet ihr auf der Seite der Naturkinder!

Puppenmitmacherei

In der von den Naturkindern und Mariengold ausgerufenen Puppenmitmacherei geht es in die zweite Runde.

Diesmal stehen die Vorbereitungen auf dem Programm.

Bei mir heisst das:

Schnitte ausschneiden bzw. das eine oder andere Teil für Betty neu zeichnen, da mir der alte Entwurf noch nicht so gut gefallen hat.

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Stoffe zusammensuchen und überlegen, ob sich mit meiner selbstgesponnenen und gefärbten Wolle ein lustiger Haarschopf für Pip ausgehen wird.

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Weil das Wetter inzwischen ja mal eine kurze Hochsommerpause eingelegt hat, hab ich auch gleich mit dem Kugelfilzen für Pips Kopf begonnen…

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Was die anderen so bei ihren Vorbereitungen treiben, findet ihr hier; Marie´s Tips und Tricks gibt´s auf ihrer Seite zu finden.

Ich wünsch meinen anderen PuppenmitmacherInnen viel Spass beim Vorbereiten!

Puppenmitmacherei

Naturmama Caro und Puppenmama Marie von Mariengold haben zur PuppenMITmacherei aufgerufen. (Ein super Grund nach so langer Blogpause endlich mal wieder regelmäßig auch ans Schreiben zu denken)

Das erste „Treffen“ gilt der Planung -welche Puppe soll entstehen, wie soll sie aussehen und welches Material benötige ich (noch)?

Mein erster Gedanke war, eine von Mariengold’s Puppen machen zu wollen -am liebsten eine kleine Pip. (Die beiden großen (Mitzis) wohnen ja schon seit einiger Zeit bei uns – wobei mir erst heute aufgefallen ist, dass ich der dunklen Puppe, die IMMER NOCH ohne Namen rumläuft, die roten Backerl unterschlagen hab!)

An Pip gefällt mir, dass der Körper in einem Stück genäht wird und die Arme und Beine dann abgebunden werden. Irgendwie spricht mich das mehr an, als die „eingenähten“ Arme, vielleicht weil die bei mir immer schief ankommen und meine Puppenkinder daher immer dringend eine orthopädische Behandlung bräuchten. 😉

 

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Aber eigentlich möchte ich auch gern mal wieder eine meiner selbst entworfenen Puppe „Betty“ nähen und dabei noch ausfeilen. Betty ist meine „Polsterpuppe“ und nicht wirklich meine Erfindung – ich hatte selbst so eine (ähnliche) als Kind. Und ich habe sie gelieeebt und überall hin mitgeschleppt. Da sie die Form eines flachen Polsters hat, ist sie ideal als Begleiterin. Wo immer man sich aufhält, man hat ein kleines bisschen Zuhause (und Bett) bei sich. Was für ein Trost!

Betty wird ausschließlich aus recycleten Stoffteilen gemacht (der Baumwollbatist für das Gesicht stammt noch aus dem Nachlass der Drogerie meiner Großmutter!). Um beim Bio- und Ökogedanken zu bleiben wollte ich sie eigentlich mit Wolle füllen, was allerdings einer regelmäßigen Wäsche eher im Weg stehen würde. Also such ich hier noch das ideale Füllmaterial…

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Pip hätte den Charm, dass ich mich auch mit der Bekleidung austoben könnte – und erst das wirklich meditative Filzen des Puppenkopfs!

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Ich glaub, ich werd einfach beide Puppen versuchen unterzubringen, da Betty ja rein näh-technisch nicht so wahnsinnig kompliziert ist.

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In jedem Fall muss ich noch Puppentrikot für Pip besorgen, bevor ich loslegen kann.

Freut euch also mit mir auf viele andere Puppenkinder im Sew-Along der PuppenMITmacherei!

Es waren mal eine durchgewetzte Hose, ein zeltartiges T-Shirt u eine Weste, die ihre ursprüngliche Funktion aufgegeben hatten.
Zuerst wurde draus ein kleiner Küchenjunge

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Aber der brauchte Gesellschaft.
Also nochmal her mit dem Rest der ausgedienten Hose und eine neue kleine draus gemacht…

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Und das Zeltshirt und die Weste ergaben dann auch schnell ein neues Ganzes…

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Die Schnitte sind Dawanda-Errungenschaften von Leni Pepunkt und Milchmonster

Mit meinem ersten Schlamperle hat alles angefangen, dann hat mich das Puppen-Fieber gepackt.

Also hab ich die Adventszeit genutzt u hab für Geschwister-Puppen gesorgt.

So entstanden nach und nach der kleine Küchenjunge Jim und Mitzi Mariengold:

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Vor allem Mitzi Mariengold fand ihre Entstehungsgeschichte anfangs ziemlich haarsträubend

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Nun ja, viele kleine Dinge ergeben dann eben ein hübsches Ganzes

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Hab ja kurzfristig überlegt ein Punk-Puppe draus zu machen 😉

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Aber sie wurde dann auf Wunsch der Puppenmama doch gezähmt

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Seit ich bei Naturkinder Mama Caro von ihrer supersüßen selbstgenähten Waldorfpuppe Ronja gelesen hab, hab ich mit dem Gedanken gespielt, selbst auch eine zu nähen.

Groß war also meine Freude, als ich unter den neuesten Veranstaltungen des EKiZ einen Puppen-Nähkurs fand.

So entstand heute mein erstes Schlumperle.
Als Schummelzettel für die nächste Puppe hab ich so gut es ging alle Schritte mitfotografiert.

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Zuerst der klassische Waldorfpuppenkopf. Eine Wissenschaft für sich…

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Dann bekam das Ganze langsam ein Gesicht. ..

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Auch so funktioniert Bodybuilding 😉

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Zuerst noch ein bissl kopflos, war mein Schlumperle bald (4 Stunden später) fertig

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… und bekam Gesellschaft von Mutter Erde und einem Schlumperle-Zwilling.

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