Erlesene


 

Joining Ginny again at Yarn Along :
Reading this year’s winner of the Walter Scott Prize for Historical Fiction – The Ten Thousand Things by John Spurling and knitting a shirt for my son’s waldorf doll.

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The book telling the story of scholar Wang Meng, living, painting and experiencing history in times of dynasty changes at the end of the Mongols Yuan dynasty.
The doll shirt is knitted after one of Mariengold ’s patterns and is kind of training for the doll sew along  (Puppenmitmacherei) from Naturkinder and Mariengold.

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Als großer Fan historischer Bücher, Filme, Mittelaltermärkte und dergleichen, war mir natürlich sofort klar, welche „meine“ Lesekategorie sein wird.

Der Walter Scott Prize, verliehen jeweils am Borders Book Festival in Schottland, ist zwar erst 5 Jahre jung, wird aber bereits so sehr angenommen, dass heuer auch ein Young Walter Scott Prize für 11- 19-jährige AutorInnen von Kurzgeschichten vergeben werden wird.

Auch wurden für 2015 um 40% mehr Werke eingereicht, sodass die Longlist für 2015 nicht bloss 12 sondern 15 Bücher umfasst.

Im Vorjahr machte Robert Harris (in seiner zweiten Einreichung) das Rennen mit seinem Roman über die französische Dreyfus-Affaire Ende der 1890er Jahre 

An Officer and a Spy (oder im deutschen Titel: Intrige)





Erzählt wird die Geschichte über den größten Justizskandal (wohl bis heute) Frankreichs aus der Sicht des damaligen Geheimdienstchefs Major Georges Marie Picquart, der als erster die Ungereimtheiten der Verurteilung von Alfred Dreyfus versuchte ans Licht zu bringen.

Spannend erzählt wird der Kampf gegen die Windmühlen des Machtgefüges im französischen Heer, die mitunter tragische Komik der Verbohrtheit der damaligen militärischen Machthaber und nicht zuletzt die zähe Länge der Zeit in einem Zeitalter vor TV und Internet.

Gegründet wurde der Bachmannpreis 1976 zur Förderung junger Talente; erhalten hat ihn 2013 das Buch

Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja.



Sie beschreibt darin die Geschichte(n) ihrer ihr zum großen Teil unbekannten Vorfahren, springend zwischen den Zeiten und erzählt, wie man Familiengeschichte mitunter erfährt: Ein Stückchen hier, eine Episode da, Zitate von denen niemand mehr weiß, ob sie wirklich jemals so gesprochen wurden oder ob die “ Stille Post“ der eigenen Familienerzählung nicht doch das ihrige dazu beigetragen hat.

Das erste vorgestellte Buch unseres Erlesenen Buchklubs war der Preisträger in der Kategorie Krimi.

Der deutsche Krimipreis ging 2014 wie schon zwei Jahre zuvor an Friedrich Ani und seinen Detektiv Tabor Süden.

2012 ging der Preis an das Buch „Süden“ von

Ein Krimi um den Ermittler Tabor Süden und ein geheimes Leben.

2014 erhielt „M“ von Friedrich Ani diesen Preis.

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