März 2015


Wir leisten mal wieder Caro und ihrem Grünzeug Gesellschaft:
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Ein Nachmittag mit blauem Himmel und partiell verfinstertem Sonnenschein, mit schneeweiß ganz oben und granitgrau zu unseren Füßen… und dazwischen tatsächlich etwas Schneeglöckchen -grün image image image image image Und ein paar Vorbereitungen für das Flußkiesel Domino aus dem letzten Servus… image

Als großer Fan historischer Bücher, Filme, Mittelaltermärkte und dergleichen, war mir natürlich sofort klar, welche „meine“ Lesekategorie sein wird.

Der Walter Scott Prize, verliehen jeweils am Borders Book Festival in Schottland, ist zwar erst 5 Jahre jung, wird aber bereits so sehr angenommen, dass heuer auch ein Young Walter Scott Prize für 11- 19-jährige AutorInnen von Kurzgeschichten vergeben werden wird.

Auch wurden für 2015 um 40% mehr Werke eingereicht, sodass die Longlist für 2015 nicht bloss 12 sondern 15 Bücher umfasst.

Im Vorjahr machte Robert Harris (in seiner zweiten Einreichung) das Rennen mit seinem Roman über die französische Dreyfus-Affaire Ende der 1890er Jahre 

An Officer and a Spy (oder im deutschen Titel: Intrige)





Erzählt wird die Geschichte über den größten Justizskandal (wohl bis heute) Frankreichs aus der Sicht des damaligen Geheimdienstchefs Major Georges Marie Picquart, der als erster die Ungereimtheiten der Verurteilung von Alfred Dreyfus versuchte ans Licht zu bringen.

Spannend erzählt wird der Kampf gegen die Windmühlen des Machtgefüges im französischen Heer, die mitunter tragische Komik der Verbohrtheit der damaligen militärischen Machthaber und nicht zuletzt die zähe Länge der Zeit in einem Zeitalter vor TV und Internet.

Gegründet wurde der Bachmannpreis 1976 zur Förderung junger Talente; erhalten hat ihn 2013 das Buch

Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja.



Sie beschreibt darin die Geschichte(n) ihrer ihr zum großen Teil unbekannten Vorfahren, springend zwischen den Zeiten und erzählt, wie man Familiengeschichte mitunter erfährt: Ein Stückchen hier, eine Episode da, Zitate von denen niemand mehr weiß, ob sie wirklich jemals so gesprochen wurden oder ob die “ Stille Post“ der eigenen Familienerzählung nicht doch das ihrige dazu beigetragen hat.

I’m yarning along with Ginny again.
Not only am I on and off reading „Welcome to sunny Chernobyl“ by Andrew Blackwell -a book about the (by mankind) most destroyed places on earth discovering their more or less unexpected beauty.
I’m also through the first leg of „All seasons play pants“ by Nora J Bellows with the remainings of my daughter’s rainbow colored Milo.

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