Dezember 2012


Am heutigen Tag, dem 21.12., ist Wintersonnenwende.
Heute ist also der kürzeste Tag und die längste Nacht, ab morgen werden die Tage (wenn wohl anfangs auch unbemerkt) jede Tag ein bissl länger.

Diesen Tag wollte ich daher heuer einmal mit dazu passendem Ritual begleiten.
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Also hab ich gemeinsam mit Kira das Haus geräuchert:
Zuerst haben wir gemeinsam die Kohle unter Zischen und Funken angefeuert und gemeinsam gewartet, bis sie durchgeglüht war.

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Dann sind wir gemeinsam das Haus von der Haustüre aus im Uhrzeigersinn abgeschritten. Kira hat fleissig Räucherwerk aufgelegt und mir geholfen, den Rauch auch wirklich in alle Ecken und Winkel zu bekommen.
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Nachdem wir das Haus eingenebelt hatten, haben wir ordentlich gelüftet, um den Rauch und mit ihm alles Alte beim Fenster hinaus zu schicken.

Für den Abend haben wir dann ein kleines Sonnwendfeuer entzündet.

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Wir wünschen Euch schöne, erholsame und fröhlich Feiertage – und jeden Tag ein bißchen mehr Licht!

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Da sie so großen Anklang fand, kommt hier das Rezept zu Jamie Olivers Rainbow Pie:

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25g Butter oder 25 ml Pflanzenöl
2 Stangen Lauch, in Scheiben
3 Thymianstiele
2 Köpfe Mangold
Abgeriebene Schale einer Biozitrone
1rote Chilischote, fein gehackt
3 Süßkartoffeln (ich hab Hokkaidokürbis genommen)
5 rote Beeteknollen, geschält u grob gewürfelt
Olivenöl
1 Schuss Rotweinessig
2 Stiele Oregano
6 Pastinaken, in kleine Stäbchen
Einige Salbeiblätter
Abgeriebene Schale 1/2 Bio-Orange
1 EL Honig
1 Muskatnuss
250g würzigen Käse
1Ei verquirlt, oder Sojamilch zum Einpinseln

Teig:
600 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1TL Meersalz
4 Thymianstiele abgezupft und fein gehackt
150g Butter in Würfel geschnitten (oder Pflanzenfett)
150ml Eiswasser

1) Zuerst den Teig zubereiten. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben, Thymian zufügen und Butter/Pflanzenfett in die trockenen Zutaten hineinreiben, sodass es aussieht wie Brotkrumen. Eiswasser zugeben und rasch zu einem Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und kühlen.

2) Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter/Olivenöl in einem Topf erhitzen, Lauch und Thymian hineingeben und 20 min. Dünsten, bis Gemüse weich und süßlich ist. Beiseite stellen und mit noch etwas Olivenöl Mangold dünsten, würzen, Zitronenschale und Chili zufügen, dann beiseite stellen.

3) Süßkartoffeln (oder halbierten, von Kernen befreiten Hokkaido) ca. 1 Stunde lang backen, bis sie weich sind. währenddessen rote Rüben in eine Röstpfanne geben und mit einem Schuss Olivenöl und Essig beträufeln, Oregano zugeben, würzen. Mit Alufolie abgedeckt zusammen mit den Süßkartoffeln/Kürbis im Ofen knusprig backen – hab ich’s mir leicht gemacht und fertig gegarte Rüben gekauft u die einfach mit etwas Essig, Öl und Oregano gewürzt, ohne backen-
Pastinaken, Salbei in eine weitere Röstpfanne geben, mit Orangenschale bestreuen, mit Honig und 1Spritzer Olivenöl beträufeln, vermengen, mit Alufolie abdecken und zugleich mit den Süßkartoffeln/Kürbis ca 45 min. backen.
Wenn das Gemüse fertig ist, Temperatur auf 180 Grad reduzieren.

4) Fertige und etwas abgekühlte Süßkartoffeln auslöffeln (Kürbis gesamt pürieren) und mit 1El Olivenöl und großzügig geriebener Muskatnuss mischen. alle Gemüsespeisen abschmecken.

5) Teig aus dem Kühlschrank nehmen, 10 min. ruhen lassen, dann auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (etwa so dünn wie eine 1-Cent-Münze). eine Springform (20cm) damit auskleiden, Rand über die Seiten hängen lassen.

6) Jetzt die Gemüse einschichten: mit dem Lauch beginnen, darüber eine Schicht Käse reiben, dann rote Rüben, Mangold und noch eine Schicht Käse, Pastinaken und zuletzt das Süßkartoffelpüree. Zum Schluss den Teig über das Püree falten, dabei kleine Einbuchtungen formen und eindrehen, dabei kann ruhig etwas Püree herausschauen.
Mit Ei oder Sojamilch einpinseln.

7) Pie auf der untersten Schiene 35 – 40 min. Goldbraun backen. 15 – 20 min auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und lauwarm servieren.

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(so sieht das aus, wenn Jamie das gemacht hat…)

Alljährlich steigt bei uns vor Weihnachten eine „kleine feine“ Feier – auch Kekstauschbörse genannt.

Die Idee dahinter:

Jeder bringt eine Sorte Keks mit, das dürfen die eigenen Lieblingskekse sein, oder auch ein neu ausprobiertes Rezept, und dann wird verkostet, probiert und gustiert und am Schluss darf sich jeder von allem ein bissl was mitnehmen.

So hat jeder nur Arbeit für 1x Kekse-backen, aber doch ein kleines Sortiment an Leckereien, die man in der Vorweihnachtszeit noch daheim genießen kann.

Dieses Jahr waren dabei:

Cremige Mandeltaler

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Erdnuss-Schoko-Cookies

Erdnuss Kekse

Lebkuchen

(von Kira und Lotti mit vereinten Kräften ausgestochen und dekoriert)

Lebkuchen_Grunge

Vanillekipferl

(von Barbara)

Barbaras KekseGrunge

Rumschnitten

(von Hannes)

After-Eight-Sterne

(von Christine)

Zimtsterne und Butterkeks

(von Doris)

Doris Kekse_Grunge

schokogetunkte Herzen und Schokonuss-Pralinen

(von Birgit)

Birgits Kekse

und eine unglaubliche Auswahl an „Schwiegrmutter-Keserl“ (von Nadia)

Als pikanten Gegenpart gabs eine

Rainbow-Pie

á la Jamie Oliver

Rainbow Pie_Grunge

Langsam aber sicher gehts richtig los mit den Weihnachtsgeschenksvorbereitungen.

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Da wird nochmal ordentlich aus dem Vollen geschöpft bei dem, was ich im Laufe des Sommers so alles aus dem Garten geholt habe.

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Das wird dann zerkleinert, verschüttelt und verrührt, damit das Christkind heuer nur Wohltuendes und Wohlriechendes verschenken kann…

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Noch fehlen zum Abschluss der Weihnachtsschickerei ja zwei Rezepte:

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Rosmarinkekse

3 Zweige Rosmarin (gehackt)

Butter

Mehl

Zucker

Eier

Backpulver

1. Butter schmelzen, den Rosmarin darin einmal aufkochen und anschließend ca. 20 min ziehen lassen – Rosmarin abseihen und fest ausdrücken, danach die butter wieder fest(er) werden lassen.

2. Übrige Zutaten mit Butter zu einem Mürbteig verarbeiten, zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

3. Teig ca. 5mmm dick ausrollen und beliebeige Formen ausstechen, bei 180°C 10 – 12 min. backen.

Luftdicht verpackt halten die Kekse ca. 2 Wochen.

(Weil sie nicht so süß sind, passen sie auch toll zu einem Glas Wein!)

 

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Whiskey-Trüffel

200 g Bitterschokolade (70% Kakaoanteil)

100g Creme fraiche

Butter

3 EL Whiskey

Kakaopulver

1. Creme fraiche über Wasserbad erwärmen und Schokolade und Butter darin schmelzen, Whiskey dazu und etwas abkühlen lassen.

(Weil sie mir dann zum Kugelnformen aber viiiel zu weich waren, hab ich die Masse für einige Zeiit in den Kühlschrank gestellt – sie sollte formbar aber nicht zu fest sein)

2. Kugeln rollen und in Kakao wälzen (dazu Teller am besten vorher auch nochmal kühlen)

– man kann sie danach auch noch mit Bitterschokokuvertüre überziehen, dann zerdrücken sie bei einem eventuellen Transport nicht)

 

 

 

Pünktlich zum ersten Adventsonntag hats zu Schneien begonnen!

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Also nix wie raus in den Schnee!

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